Was ist das?
Sind die Fuß- oder Fingernägel deutlich verfärbt, brüchig und unnatürlich dick, ist Alarm angesagt. Vermutlich über 10 Millionen Deutsche sind an Nagelpilz erkrankt: Eine chronische Pilzinfektion, in der Fachsprache Onychomykose genannt, die zumeist die Fußnägel, seltener auch die Fingernägel befällt. Ohne Therapie schreitet die Infektion immer weiter voran – es handelt sich also keineswegs nur um ein kosmetisches Problem.
Risikogruppen sind vor allem Menschen über 50 oder mit Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Durchblutungsstörungen, Nagelpsoriasis oder die an einer allgemeinen Immunschwäche leiden.
Das Gute: Je früher erkannt, desto schneller geheilt
Mit einer sachkundigen Diagnose und einer effektiven Therapie lässt sich eine Nagelpilzinfektion in den meisten Fällen gut ausheilen. Dabei gilt, je früher der Nagelpilz erkannt wird, desto einfacher und schneller kann er therapiert werden. Deshalb sollte man bei Verdacht oder bei ersten Anzeichen gleich den Hautarzt aufsuchen. Hemmungen sind hierbei nicht angebracht – Pilzinfektionen sind kein Zeichen mangelnder Hygiene! Ein nicht behandelter Nagelpilz hingegen kann bis zum Ausfall des Nagels und der Zerstörung des Nagelbettes führen. Schmerzen und Beschwerden beim Gehen sind die Folge. Schließlich kann sich die Infektion auf die weiteren Nägel und auch auf die Haut ausbreiten, Juckreiz, offene Wunden und sogar schwere bakterielle Infektionen und Ansteckungen Anderer verursachen.

