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Entstehung

Keine reine Frauensache

Die genauen Ursachen für das Auftreten von Rosacea sind bis heute noch nicht eindeutig geklärt. Tatsache ist aber: Rein statistisch trifft die Erkrankung eher Frauen als Männer.

Keine Ansteckungsgefahr

Eine heftig erblühte Rosacea mit eitrigen Pusteln ruft bei manchen Mitmenschen die Angst hervor, sich anzustecken. Völlig zu Unrecht – Rosacea ist nicht ansteckend, nicht einmal bei direktem körperlichen Kontakt!

Im Stadium II der Erkrankung kommen zur dauerhaften Gesichtsröte entzündliche Pusteln und/ oder Papeln hinzu. Daher stammt auch der Trugschluss, dass Rosacea etwas mit Akne zu tun habe. Nach der Abheilung können kleine Narben zurückbleiben.

Beim Stadium III treten entzündete Knötchen und Knoten auf, die Haut ist verdickt und großporig, das Bindegewebe angeschwollen. Dies kann zur so genannten Rosacea phymatosa führen, der besagten „Knollennase“.

Ungeliebtes Erbe: Die Ursachen

Über die genauen Ursachen sind sich die Experten noch nicht im Klaren. Fest steht aber, dass die genetische Mitgift dabei eine Rolle spielt. Denn die Neigung, auf verschiedene Reize mit Gesichtsrötungen zu reagieren – die so genannte Rosacea-Diathese – wird manchen schlichtweg in die Wiege gelegt. Dann reicht manchmal schon eine Kleinigkeit aus, um eine solche auch als „Flush“ bezeichnete vorübergehende Rötung hervorzurufen, die sich V-förmig bis auf den Hals-Brust-Bereich ausdehnen kann.

Typische Auslöser von Gesichtsrötungen

  • Sonne
  • Gefühlsregungen, Stress
  • Scharfe Speisen, heiße Getränke, Alkohol
  • Körperliche Anstrengung
  • Heißes Bad, Sauna
  • Temperaturreize (zu heiß oder zu kalt, plötzliche Wechsel)
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